Prof. Dr. Thomas Petri

Prof. Dr. Thomas Petri

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften war Prof. Dr. Thomas Petri von 1996 bis 2000 zunächst Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte lagen im Verfassungsrecht, im Polizeirecht und in der Rechtsphilosophie. Nach seiner Promotion wechselte er im Sommer 2000 zum Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. Dort war Prof. Dr. Thomas Petri als Referatsleiter für die Aufsicht der Privatwirtschaft verantwortlich.

Nach vier Jahren wurde er zum Bundesverfassungsgericht abgeordnet und war dort bis 30. Juni 2006 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ersten Senat tätig.  Am 1. Juli 2006 übernahm Prof. Dr. Thomas Petri beim Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit die Leitung des Bereichs Recht; zugleich war er Stellvertreter des Beauftragten in diesem Bereich.

Seit 1. Juli 2009 ist Prof. Dr. Thomas Petri Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz. Der Landesbeauftragte wird auf Vorschlag der Bayerischen Staatsregierung vom Bayerischen Landtag gewählt. Die Landtagspräsidentin ernennt ihn. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre; er kann wiedergewählt werden. Seine Wiederwahl fand am 10. Juni 2015 statt.
Seit dem 30. März 2016 ist er Honorarprofessor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München.