Dr. Raimund Schütz

Rechtsanwalt, Mitherausgeber der Zeitschrift MMR und Herausgeber/Autor zahlreicher Artikel und Bücher zum TK- und Energierecht Partner in der Sozietät Loschelder Rechtsanwälte in Köln

Dr. Raimund Schütz ist auf die öffentlich-rechtliche und vertragsrechtliche Beratung von Unternehmen und Behörden in regulierten Märkten spezialisiert. Derzeit liegt sein Beratungsschwerpunkt im europäischen und deutschen Medien- und Telekommunikationsrecht sowie im Energierecht.

1964 geboren, studierte Raimund Schütz Rechtswissenschaft an der
Universität zu Köln und promovierte dort zum Dr. jur. Von 1990 bis 1995 war er teilweise parallel zum Referendariat wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten in Bonn. Er kam 1995 zu Bruckhaus Westrick Stegemann. Seit 1999 ist Dr. Schütz Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Seit Januar 2000 Partner der Sozietät Bruckhaus Westrick Heller Löber, gehörte er ab August 2000 bis August 2004 als Partner der internationalen Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer an. Seit September 2004 ist er Partner der Sozietät Loschelder Rechtsanwälte.

Dr. Raimund Schütz hat zahlreiche Artikel und Bücher über das Regulierungsrecht veröffentlicht. Er ist Mitherausgeber des „Beck´scher TKG Kommentar“ sowie Mitherausgeber der monatlich im Beck Verlag erscheinenden Zeitschrift „Multimedia und Recht“. Jüngst hat er zusammen mit Herrn Prof. Holznagel, Münster, einen Kommentar zur energierechtlichen Anreizregulierungsverordnung herausgegeben (ARegV Kommentar, Beck Verlag München, 2013).

Vortrag:
Herausforderung Konvergenz: Wie kann Vielfalt im Flaschenhals „Plattform“ gesichert werden?

Plattformbetreiber bestimmen darüber, welche Inhalte ihren Kunden zugänglich sind. Hier setzt die aktuelle Diskussion um einen neuen Medienstaatsvertrag an: Soll die Plattformregulierung auf Plattformen in Netzen beschränkt bleiben oder soll sie auf Plattformen in Internetportalen und auf Endgeräten ausgedehnt werden? Soll die Regulierung Transportpflichten für alle Betreiber enthalten, soll sie ein bestimmtes Entgeltmodell festlegen? Wie dicht sollen die Vorgaben für die Auffindbarkeit von Plattforminhalten gefasst werden (Stichwort: Must be found)? Diese und andere Stellschrauben bestimmen über die Effektivität der Vielfaltssicherung in der digitalen Welt.